Dieser Artikel wurde am 27. Juli 2023 von Max Roser im englischen Original auf Our World In Data veröffentlicht und im gleichen Jahr ins Deutsche übersetzt.
Es ist verlockend zu glauben, dass wir uns einfach auf unsere persönliche Wahrnehmung und Erfahrung verlassen können, um unser Verständnis von der Welt zu entwickeln. Aber das ist ein Irrtum. Die Welt ist groß, und wir können nur einen sehr kleinen Teil von ihr am eigenen Leib erfahren. Um zu sehen, wie die Welt wirklich ist, müssen wir uns auf andere Mittel verlassen: sorgfältig erstellte globale Statistiken.
Ganz selbstverständlich tragen unsere persönlichen Interaktionen dazu bei, unser Weltbild zu prägen. Wir machen uns ein Bild vom Leben der Menschen um uns herum, indem wir mit ihnen interagieren. Jedes Mal, wenn wir Menschen treffen und etwas über ihr Leben erfahren, fügen wir unserem Weltbild eine weitere Perspektive hinzu. Das ist ein großartiger Weg, die Welt zu sehen und unser Verständnis zu erweitern, das will ich gar nicht bestreiten. Aber ich möchte uns alle daran erinnern, wie wenig wir allein durch persönliche Kontakte über die Gesellschaft erfahren können und wie wertvoll Statistiken sind, wenn es darum geht, den Rest des Bildes zusammenzufügen.
Die Limitationen dessen, was wir persönlich erfahren können
Wie viele Leute kennst du persönlich?
Nehmen wir eine weit gefasste Definition dessen, was „jemanden kennen“ bedeutet, und sagen wir, dass wir jeden Menschen dazu zählen, den du beim Namen kennst. Eine Studie in den USA untersuchte, wie viele Menschen Amerikaner namentlich kennen, und fand heraus, dass die durchschnittliche Person 611 Personen kennt.1
Nehmen wir an, du bist sozialer als der Durchschnittsamerikaner und kennst 800 Menschen. In einer Welt mit 8 Milliarden Menschen bedeutet dies, dass du 0,00001 % der Gesamtbevölkerung kennst. Ein 100.000stel eines Prozents.2
Es ist schwer vorstellbar, welch ein kleiner Bruchteil das ist. Würde man diesen Sachverhalt maßstabsgetreu illustrieren, dann wäre das blaue Rechteck – das die Weltbevölkerung darstellt – so groß wie ein DIN A4-Papier, während das gelbe Quadrat – das die Zahl der Personen darstellt, die ein Mensch kennt – den Durchmesser eines menschlichen Haares hätte.3

Aus diesem Grund bin ich sehr skeptisch, wenn Leute sich über „die Welt von heute“ äußern und sich dabei auf das berufen, was sie von Bekannten gehört haben. Was wir am eigenen Leib erfahren, zeigt uns wenig von der Welt. Der Horizont dieser Wahrnehmung ist sehr beschränkt. Auf jeden Bekannten kommen zehn Millionen Fremde.
Zudem ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Menschen, die du kennst, dir sehr ähnlich sind und bei weitem nicht repräsentativ für die Welt – oder dein Land – als Ganzes stehen.
Wie weit kann der Horizont unserer Wahrnehmung sein?
Vielleicht denkst du, dass es zu kurz gegriffen ist, die Menschen, von denen du lernst, auf die Anzahl der Personen zu beschränken, die du namentlich kennst. Schließlich lernst du auch von Fremden, die du triffst, selbst wenn du ihre Namen nie erfährst.
Nehmen wir einmal an, du bist außergewöhnlich sozial und führst jeden Tag deines Lebens ein Gespräch mit drei neuen Menschen. Wenn du das 73 Jahre lang durchhältst, wirst du 80.000 Menschen treffen.4 Das ist mehr als das Hundertfache der Anzahl, die du (im Erwartungswert) namentlich kennst.
Das ist immer noch ein winziger Bruchteil der Weltbevölkerung. Nachdem du dein Leben lang mit Menschen gesprochen hast, wirst du mit 0,001 % gesprochen haben. Für jede Person, mit der du ein Gespräch geführt hast, wird es immer noch 100.000 Menschen geben, mit denen du noch nie ein Wort gewechselt hast.
Maßstabsgetreu illustriert wäre das orangefarbene Quadrat, das die Anzahl der Menschen darstellt, mit denen du jemals sprechen könntest, weniger als einen Millimeter (0,8 mm) breit.5 Ich konzentriere mich auf persönliche Interaktionen als die direkteste und tiefgreifendste Art, etwas über andere zu erfahren, aber sie sind nicht die einzigen Erfahrungen, durch die wir etwas über andere lernen. Wir lernen auch, indem wir uns die Kleidung anderer Menschen ansehen, ihre Häuser anschauen oder wenn wir Bekannte über Dritte reden hören. Aber auch wenn diese Erfahrungen hilfreich sind, bringen sie uns noch immer nicht sehr weit. Die Welt ist groß, und selbst wenn du besonders aufmerksam bist und besonders gut Kontakte knüpfen und mit Menschen sprechen kannst, ist es einfach unmöglich, viel von der Welt am eigenen Leib zu erfahren.

Die bruchstückhafte Perspektive der Medien: Bestimmte Menschen stehen im Rampenlicht, der Rest der Welt bleibt in Dunkelheit gehüllt
Die Grenzen unserer Wahrnehmung reichen nicht weit über uns selbst hinaus. Wie können wir etwas über die Welt erfahren, wenn wir über diesen engen Horizont hinausblicken wollen? Auf die eine oder andere Weise sind wir auf die Medien angewiesen. Sei es das Fernsehen oder das Radio, die Zeitung oder Bücher, Podcasts, Dokumentationen, wissenschaftliche Publikationen, Statistiken oder soziale Medien.
Diese Tatsache ist so offensichtlich, dass man leicht übersieht, wie wichtig sie ist: Alles, was du über Leute erfährst, die mehr als ein paar Dutzend Meter entfernt sind, erfährst du durch irgendeine Form von Medium. Deshalb ist die Wahl der Medien, auf die wir uns verlassen, so wichtig für unser Verständnis der Welt.
Die Nachrichten sind das Medium, das unser Weltbild mehr als jedes andere prägt. Heute sind sie oft mit den sozialen Medien verflochten. Sie sind wertvoll, da sie uns über unseren eigenen engen Horizont hinausblicken lassen, aber ihre Perspektive ist punktuell und bruchstückhaft.
Die Nachrichten berichten über die ungewöhnlichen Dinge, die an einem bestimmten Tag passieren, aber die Dinge, die jeden Tag passieren, werden nie erwähnt. So erhalten wir ein verzerrtes und unvollständiges Bild von der Welt; wir werden mit detaillierten Nachrichten über Terrorismus überschwemmt, erfahren aber kaum etwas über alltägliche Tragödien wie die Tatsache, dass an jedem einzelnen Tag 16.000 Kinder sterben.
Die untenstehende Illustration veranschaulicht diese bruchstückhafte Sichtweise. Die Nachrichten konzentrieren sich auf besonders mächtige Menschen oder auf diejenigen, die außergewöhnlich tragische Erfahrungen gemacht haben. Doch während diese wenigen Menschen im Rampenlicht stehen, bleibt der Großteil der Welt im Dunkeln.
Das Problem ist nicht so sehr, worüber die Nachrichten berichten, sondern worüber sie nicht berichten. Wer abseits des medialen Interesses und damit unserer Wahrnehmung bleibt, ist oft arm, machtlos und geografisch weit von uns entfernt. Was wir in den Nachrichten sehen, reicht nicht annähernd aus, um die Welt, in der wir leben, als Ganzes wahrzunehmen und zu verstehen.

Was Fehlt: Alle anderen – aus diesem Grund brauchen wir globale Daten
Natürlich ist es eine Herausforderung, alle Menschen auf dem Schirm zu haben. Aber das ist eine notwendige Herausforderung, wenn wir uns nicht mit einer bruchstückhaften und verzerrten Wahrnehmung der Welt zufriedengeben wollen. Wenn wir alles erfahren wollen, was auf der Welt vor sich geht, müssen wir auch alle Geschichten erzählen. Das ist möglich. Viele Geschichten auf einmal zu erzählen, genau das tut Statistik.
Statistische Methoden ermöglichen Schlussfolgerungen bezüglich der Gesamtbevölkerung. Statistik ist eine außerordentliche kulturelle Errungenschaft, die es uns ermöglicht, unseren Blick zu weiten – weg von den individuellen Geschichten der Menschen im Rampenlicht, hin zu einer Perspektive, die alle einschließt.
Globale Wirtschaftsdaten können uns Aufschluss über die Einkommen aller Menschen auf dem Planeten geben. Globale Gesundheitsdaten sollen uns Aufschluss über die Ursachen aller Todesfälle geben. Und ebenso können wir etwas über alle Menschen erfahren, die keinen Zugang zu grundlegender Elektrizität, zu sauberem Trinkwasser oder zu sanitären Einrichtungen haben.
Durch globale Statistiken können wir nicht nur erfahren, wie die „Welt von heute“ aussieht, sondern auch, wie sie sich verändert hat. Statistiken, die dokumentieren, wie sich die Welt gewandelt hat, sind oft sehr überraschend für diejenigen, deren Weltbild nur von Nachrichten unterfüttert ist. Während die Nachrichten überwiegend all die Dinge zeigen, die schief laufen, können wir anhand historischer Statistiken auch von all den immensen Fortschritten erfahren, die die Welt gemacht hat.
Statistiken können die Welt auf eine Weise beleuchten, wie es unsere persönliche Wahrnehmung und die Nachrichten nicht vermögen. Aus diesem Grund verlassen wir uns bei Our World in Data auf globale Statistiken, um die Veränderungen auf der Welt zu verstehen.
Die Grafik veranschaulicht, was sorgfältig erstellte globale Statistiken möglich machen: Sie beleuchten die gesamte Welt um uns herum und bieten uns einen Blickwinkel, der jeden einzelnen Menschen einschließt.

Kein Datensatz ist perfekt
Die Erhebung und Erstellung guter Statistiken ist eine große Herausforderung. Datensätze können in mancher Hinsicht nicht repräsentativ sein, es können Messfehler vorliegen und manche Daten können ganz fehlen. All jene, die sich bei der Formung ihres Weltbildes auf Statistiken verlassen, müssen sich dieser Unzulänglichkeiten bewusst sein.
Unser Ziel bei Our World in Data ist es, die besten verfügbaren Daten zu präsentieren und gleichzeitig ihre Unzulänglichkeiten zu unterstreichen. Die wichtigste Arbeit wird von den Statistikern geleistet, die globale Datensätze überhaupt erst zusammenstellen und veröffentlichen. Unsere Aufgabe ist es, ihre Arbeit zugänglich und verständlich zu machen. Um dieses Ziel zu erreichen, sprechen wir mit Expert:innen, lesen die wissenschaftliche Literatur und analysieren die verfügbaren Daten, so dass wir die besten verfügbaren Statistiken zeigen können, während wir gleichzeitig auf die Unzulänglichkeiten hinweisen, die selbst mit den besten von ihnen verbunden sind.
Ein statistisches Verständnis unsere Welt sollte zu einem zentralen Bestandteil unserer Kultur werden
Ich möchte nicht behaupten, es sei eine schlechte Idee, über persönliche Erfahrungen oder die Nachrichten etwas über die Welt lernen zu wollen. Jede Art des Lernens hat ihren Wert. Es geht darum, wie wir sie zusammenführen: das tiefe Verständnis, das uns nur die persönliche Interaktion vermitteln kann, den Fokus auf die Mächtigen und das Ungewöhnliche, den die Nachrichten bieten, und den statistischen Blick, der uns die Möglichkeit gibt, alle Menschen wahrzunehmen.
Wir haben viele Möglichkeiten, etwas über die Welt zu lernen, und wir sollten sie alle nutzen. Einem statistischen Blick ohne das persönliche Erfahren der Welt fehlt es an Tiefe, und der rein persönlichen Wahrnehmung ohne statistisches Wissen fehlt es an Weitblick.
Das Problem ist, dass wir uns zumeist auf unsere persönliche Wahrnehmung der Dinge und die Nachrichten konzentrieren. Sie genießen ein hohes Ansehen, während Statistik nur selten im Mainstream der Kultur zu finden ist. Dort gehört sie aber hin. Für eine Gesellschaft, die den Anspruch hat, sich um alle Menschen zu kümmern, muss ein statistisches Verständnis der Welt zentraler Bestandteil der Kultur sein.
Dazu müssen wir uns in Erinnerung rufen, was statistische Zahlen wirklich bedeuten. Tabellen enthalten nicht einfach nur Zahlen, sie erzählen uns von der Realität der Menschen um uns herum und ermöglichen uns zu erfahren, was mit allen Menschen auf einmal geschieht.
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Danksagung: Ich möchte Hannah Ritchie, Natasha Ahuja, Ike Saunders, Edouard Mathieu, Esteban Ortiz-Ospina und Bastian Herre für ihre hilfreichen Kommentare zu den Entwürfen dieses Beitrags und den dazugehörigen Visualisierungen danken.
Wie dieser Beitrag mit Our World in Data’s Mission zusammenhängt: Dieser Text konzentriert sich auf globale Maßstäbe, aber dieselben Argumente gelten auch für kleinere Maßstäbe. Um zu sehen, wie es im eigenen Land, in der eigenen Stadt aussieht, brauchen wir Statistiken. Diese Statistiken gibt es, aber sie sind oft weder zugänglich noch verständlich. Sie sind in Spreadsheets vergraben, befinden sich oft hinter Paywalls und werden in Fachjargon präsentiert.
Die Mission von Our World in Data ist es, dies zu ändern und die Statistiken, die zum Verständnis unserer Gesellschaft benötigt werden, für jedermann zugänglich und verständlich zu machen. → Lies hier mehr über Our World in Data’s Mission.
Fußnoten
- McCormick, T. H., Salganik, M. J., & Zheng, T. (2010). Wie viele Leute kennen Sie? Efficiently estimating personal network size. Journal of the American Statistical Association, 105(489), 59-70. http://doi.org/10.1198/jasa.2009.ap08518. Online hier zu finden: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3666355/ und kostenlos auf der Website der Princeton Universität hier. https://www.princeton.edu/~mjs3/mccormick_salganik_zheng10.pdf
Die Forscher kamen zu ihrer Schätzung, indem sie eine repräsentative Stichprobe der amerikanischen Bevölkerung fragten, wie viele Personen sie mit einem bestimmten Vornamen kennen. Durch den Vergleich der Antworten der Befragten mit der Häufigkeit, mit der diese Namen in der Bevölkerung vorkommen, kamen sie zu ihrer Schätzung, wie viele Personen die Befragten kennen.
Die Anzahl der Personen, die Amerikaner kennen, ist logarithmisch normalverteilt mit einer durchschnittlichen Netzwerkgröße von 611 und einem Median von 472. ↩︎ - 800 / 8.000.000.000 *100 = 0,00001% ↩︎
- Der Durchmesser des menschlichen Haares variiert und reicht laut Wikipedia von 17 μm bis 181 μm. Ein häufig gewählter Nennwert ist 75 μm.
In meiner Berechnung gehe ich davon aus, dass der Durchmesser des Haares ungefähr in der Mitte dieses Bereichs liegt, einen Durchmesser von 79 µm hat und eine quadratische Fläche von 6237 μm² einnimmt.
Wäre das Haar dünner bzw. dicker, oder wäre das Haar dichter bzw. lockerer gepackt, dann wäre die Fläche, die 800 Menschen entspricht, entsprechend kleiner oder größer.
Hier ist meine Berechnung:
Der Quotient von 8 Milliarden Menschen / 800 Menschen beträgt 10.000.000.
Eine A4-Seite ist 210 mm x 297 mm = 62.370 mm² groß. Das entspricht 8 Milliarden Menschen. Ein Zehnmillionstel dieser Fläche entspricht also 800 Menschen: 62.370 mm² /10.000.000 = 0,006237 mm² → umgerechnet in μm² (ein Millionstel eines Quadratmillimeters) sind das 6237 μm².
Die Quadratwurzel aus 6237 μm² ist 78,97 μm, d.h. die Breite eines Haares.
Überprüfe die Berechnung: 79 μm = 0,079 mm ist der Durchmesser eines Haares.
(210 mm/0,079 mm) x (297 mm/0,079 mm) = 9.993.591 = 10 Millionen Haare passen auf eine A4-Seite.
Oder direkt: ((210 mm/0,079 mm) x (297 mm/0,079 mm)) x 800 = 7.994.872.617 → die Anzahl der Menschen auf der Welt
Wenn also das Rechteck so groß wie eine A4-Seite wäre, dann hätte das Quadrat, das die Anzahl der Menschen darstellt, die du kennst, die Breite eines Haares.
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Oder ein anderer Vergleich: Zu behaupten, dass du die Welt durch persönliche Kontakte kennst, ist so, als würdest du behaupten, dass du einen Film kennst, nachdem du 6 Millionstel einer Sekunde davon gesehen hast.
Ein Film von 2 Stunden ist (2*60*60*1.000.000=) 7.200.000.000 Mikrosekunden lang. https://randalolson.com/2014/01/25/movies-arent-actually-much-longer-than-they-used-to-be/
0,00001 % von 7.200.000 Mikrosekunden sind [(800/8.000.000.000)*7.200.000.000=720 Mikrosekunden, was 0,00072 Sekunden entspricht - also weniger als ein Tausendstel einer Sekunde.
Laut Wikipedia sind Frames heutzutage normalerweise 1/24, 1/25 oder 1/30 einer Sekunde lang. Die schnellsten Frames (1/30) sind also 45 Mal länger als 0,00072 Sekunden.
Erst wenn du 36.000 Menschen kennst (45-mal mehr als 800), entspricht die Anzahl der Menschen, die du persönlich kennst, einem Frame des Films.
Selbst wenn du 131-mal so viele Menschen kennst wie der Durchschnitt – 80.000 Menschen – kennst du nur 0,001 % der Weltbevölkerung. Das ist (80.000 / 8.000.000.000 *100) und nicht einmal eine Zehntelsekunde (weniger als 3 Frames) dieses zweistündigen Films. ↩︎ - 365,25*3*73 = 79.989,75 = ca. 80.000 ↩︎
- Und in Wirklichkeit ist der Anteil, mit dem du sprichst, sogar noch kleiner, da die Zahl der Menschen, die in diesen 73 Jahren leben, höher als 8 Milliarden Menschen sein wird.
Die Berechnung lautet 80.000 / 8.000.000.000 * 100 = 0,001%.
Wenn 800 Menschen durch eine quadratische Fläche mit einer Basislänge von 79 Mikrometern repräsentiert werden, dann wäre das Quadrat, das 80.000 Menschen repräsentiert, 100 Mal größer. Das heißt, es wäre 10 mal breiter und 10 mal höher: 790 Mikrometer mal 790 Mikrometer.
790 Mikrometer sind 0,79 Millimeter.
Überprüfung der Berechnung: (210 mm/0.79 mm)*(297 mm/0.79 mm)*80,000=7,994,872,617
Bei einem 2-stündigen Film wäre das nicht einmal eine Zehntelsekunde (weniger als 3 Frames). ↩︎
